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Wieso?

Kommunikation gestaltet immer Beziehungen: die von Mensch zu Mensch oder zu seiner Umgebung, zu z.B. Produkten, Dienstleistungen oder Unternehmen.

Diese Beziehungen kommerziell motiviert zu "designen" ist zunächst – entgegen der verbreiteten Lehre – keine marketing­technische Disziplin.
Es ist vor allem eine ethische Disziplin.

Was ist Werteorientierte Kommunikation?

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Werteorientierte Kommunikation wertschätzt das Individuum, mit dem sie kommuniziert.

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Sie achtet auf die Bereitschaft des anderen, mit ihr kommunizieren zu wollen – und respektiert dessen Wunsch, es nicht zu tun.

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Sie bedrängt nicht. Sie dosiert sich selbst in Intensität, Dauer und Häufigkeit in dem Maße, wie es dem, mit dem sie kommunizieren will, angenehm ist.

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Sie begreift Kommunikation als Interaktion, als stetigen Austausch von Informationen zwischen Individuen.

Sie erkennt auch das Schweigen, das sich Verschließen oder Abwenden des Gegenübers als gleichartige Informationen.

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Sie trachtet nicht danach, zu überzeugen. Sondern sie ist dienlich, Informationen bereitzustellen, die es Individuen ermöglichen, sich mit diesen selbst zu überzeugen.

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Sie wertet ihre übermittelten Informationen nicht. Darüber zu urteilen, obliegt dem Empfänger.

 

Sie gibt auch niemals einen Rat. Sondern stellt Informationen bereit, die dem Empfänger eigene Schlussfolgerungen ermöglichen.

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Sie behält eigenes Wissen nicht zum Nachteil des anderen vor.

Erkennt sie Gefahren, teilt sie diese mit.

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Sie wählt ihre Medien (Wortwahl, Bilder, usw.) entsprechend der Codes derer, mit denen sie in Interaktion treten möchte.

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Sie achtet auf ein Höchstmaß an Präzision und Qualität von Form und Inhalt. Entdeckt sie hierbei eigene Mängel, gibt sie dies bekannt.

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Nr. 10 von 18

Sie weiß, dass es absolute Wahrheit nicht gibt, nur individuell-relative. Sie erkennt des Anderen Sicht der Dinge an und respektiert sie als dessen individuelle Wahrheit.

Wertet sie diese als "Irrtum", ist sie bereit, zu verstehen und dabei vom anderen zu lernen.

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Sie weiß um ihre medialen Fähigkeiten und emotionalen Wirkungen und setzt diese ausschließlich zum Wohle aller ein.

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Sie weiß, dass die unvermeidbare manipulative Wirkung von Informationen von i.d.R. unbewussten, gespeicherten und dann angetriggerten Emotionen des Empfängers ausgeht* – nie von den Informationen selbst. Werteorientierte Kommunikation nutzt dies niemals zum Nachteil des Anderen aus.

*) beeinflusst sein von eigenen Emotionen ohne Wissen um deren Ursprung

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Sie unterscheidet stets zwischen Behauptung und Beweis. Sie gibt Behauptungen nicht als Beweise aus.

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noch 4

Sie verhält sich – soweit nicht juristisch oder zur Abwendung eigenen Schadens angehalten – verpflichtungsfrei.

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noch 3

Sie emotionalisiert sich selbst nur insoweit, wie sie anderen förderliche Gelegenheit zur Klärung gibt, angenehm ist und nützt.

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noch 2

Sie bestätigt stets den Empfang von Informationen. (Damit nicht zwingend ihren Inhalt).

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noch 1

Sie gendert nicht (siehe oben, 1. Satz).

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Geschafft!

Sie schreibt diese Leitlinie zur eigenen Nutzung nicht einfach ohne Quellennennung ab.

© Michael Schebesta 2020

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Werteorientierte Kommunikation wertschätzt das Individuum, mit dem sie kommuniziert.

Sie achtet auf die Bereitschaft des anderen, mit ihr kommunizieren zu wollen – und respektiert dessen Wunsch, es nicht zu tun.

Sie bedrängt nicht. Sie dosiert sich selbst in Intensität, Dauer und Häufigkeit in dem Maße, wie es dem, mit dem sie kommunizieren will, angenehm ist.

Sie begreift Kommunikation als Interaktion, als stetigen Austausch von Informationen zwischen Individuen.

Sie erkennt auch das Schweigen, das sich Verschließen oder Abwenden des Gegenübers als gleichartige Informationen.

Sie trachtet nicht danach, zu überzeugen. Sondern sie ist dienlich, Informationen bereitzustellen, die es Individuen ermöglichen, sich mit diesen selbst zu überzeugen.

Sie wertet ihre übermittelten Informationen nicht. Darüber zu urteilen, obliegt dem Empfänger.

Sie gibt auch niemals einen Rat. Sondern stellt Informationen bereit, die dem Empfänger eigene Schlussfolgerungen ermöglichen.

Sie behält eigenes Wissen nicht zum Nachteil des anderen vor.

Erkennt sie Gefahren, teilt sie diese mit.

Sie wählt ihre Medien (Wortwahl, Bilder, usw.) entsprechend der Codes derer, mit denen sie in Interaktion treten möchte.

Sie achtet auf ein Höchstmaß an Präzision und Qualität von Form und Inhalt. Entdeckt sie hierbei eigene Mängel, gibt sie dies bekannt.

Sie weiß, dass es absolute Wahrheit nicht gibt, nur individuell-relative. Sie erkennt des Anderen Sicht der Dinge an und respektiert sie als dessen individuelle Wahrheit.

Wertet sie diese als "Irrtum", ist sie bereit, zu verstehen und dabei vom anderen zu lernen.

Sie weiß um ihre medialen Fähigkeiten und emotionalen Wirkungen und setzt diese ausschließlich zum Wohle aller ein.

Sie weiß, dass die unvermeidbare manipulative Wirkung von Informationen von i.d.R. unbewussten, gespeicherten und dann angetriggerten Emotionen des Empfängers ausgeht* – nie von den Informationen selbst. Werteorientierte Kommunikation nutzt dies niemals zum Nachteil des Anderen aus.

*) beeinflusst sein von eigenen Emotionen ohne Wissen um deren Ursprung

Sie unterscheidet stets zwischen Behauptung und Beweis. Sie gibt Behauptungen nicht als Beweise aus.

Sie verhält sich – soweit nicht juristisch oder zur Abwendung eigenen Schadens angehalten – verpflichtungsfrei.

Sie emotionalisiert sich selbst nur insoweit, wie sie anderen förderliche Gelegenheit zur Klärung gibt, angenehm ist und nützt.

Sie bestätigt stets den Empfang von Informationen. (Damit nicht zwingend ihren Inhalt).

Sie gendert nicht (siehe oben, 1. Satz).

Sie schreibt diese Leitlinie zur eigenen Nutzung nicht einfach ohne Quellennennung ab.

© Michael Schebesta 2020

Die in der kommerziellen Werbe-Kommunikation stellenweise immer noch verbreitete Ansicht, man müsse Akzeptanz über Penetranz erreichen und seine "Zielgruppen überzeugen" (sei es intellektuell oder emotional durch z.B. Animation oder Begeisterung), stellt den eigenen (Verkaufs-)Willen ungefragt über den des Publikums.

Ihm gar einen begrenzten geistigen Horizont zu unterstellen, um die eigene Push-Methodik zu rechtfertigen, ist verachtend.

Ein solches Mind-Set ist häufig die Ursache für die selbstverantwortete Behinderung des eigenen langfristigen Erfolges. Der Weg verhindert das Ziel.

Für alle angenehmer, zielführender und erfolgreicher kann also die Umkehrung eines solchen Mind-Sets sein: Dies erzeugt einen Sog – statt Druck. Ihre Kunden, Kollegen, Partner usw. können wieder wollen, weil sie nicht mehr sollen und müssen.

Wenn Sie hierzu ergänzende Ideen haben, schreiben Sie uns oder empfehlen uns weiter. Herzlichen Dank.


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