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ich möchte wissen:

Die Biotonne soll den sinnvollen Umgang mit den natürlichen Rohstoffen sicherstellen bzw. ausbauen. Küchenabfälle und Speisereste kann man zwar (mit viel Aufwand) verbrennen. Sie zu vergären und damit neben Biogas auch noch Dünger zu erzeugen, ist aber die ökologischere Lösung.

Das seit 1. Juni 2012 geltende Kreislaufwirtschaftsgesetz schreibt die Einführung der getrennten Bioabfallerfassung zum 1. Januar 2015 zwingend vor. Im Jahr 2014 hat der Kreistag ein neues kreisweites Abfallwirtschaftskonzept und die Einführung der Biotonne beschlossen.

Nein. Der Gesetzgeber schreibt eine getrennte Erfassung der Bioabfälle vor. Zudem ermöglichen Behältergemeinschaften das Aufstellen der entsprechenden Behälter auch unter beengten Verhältnissen.

Wer weiterhin selbst kompostieren will, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Biotonne befreien lassen. Dazu müssen allerdings je im Haushalt lebender Person 25 m² Grünfläche nachgewiesen werden. Diese Regelung legt das Umweltbundesamt fest: Man benötigt 25 m² Gartennutzfläche bzw. Grünfläche, um den erzeugten Kompost im Garten sinnvoll zu verwerten.

Befreiungen von der Biotonne werden ausschließlich von den Städten und Gemeinden genehmigt. Für den Befreiungsantrag benötigen Sie den Grundstücksplan, um die erforderlichen 25 m² pro im Haushalt lebender Person nachweisen zu können.
Hier können Sie einen > Befreiungsantrag downloaden.

Nein. Der Restmüll wird stets vierzehntägig abgeholt.

Die Tonnen sind mit einem Biofilterdeckel ausgestattet, der Hygiene- oder Geruchsbelästigungen bei sachgerechter Nutzung ausschließt.

Nein. Es dürfen nur Biomülltüten aus Papier oder Zeitungspapier verwendet werden. Zu kaufen gibt es diese im Drogerie- und Einzelhandel sowie in Baumärkten. Übrigens: Damit der Biomüll im Winter nicht festfriert, diesen bitte stets verpackt in die Tonne geben.

Die Verwertung des Biomülls macht natürlich nur dann Sinn, wenn er nicht durch Restmüll verunreinigt ist. Insbesondere Plastiktüten haben im Biomüll nichts zu suchen. Deshalb werden nach einer gewissen Einführungszeit Kontrollen durchgeführt. Gegebenenfalls wird der Inhalt der Biotonne dem Restmüll zugeführt, was dann natürlich zusätzlich bezahlt werden muss.

Der Biomüll wird nach Lustenau in Vorarlberg transportiert. Trotz des langen Transportweges ist die Ökobilanz nach Einschätzung der Fachleute positiv. Im Vorfeld des Verfahrens wurde aufgrund eines Gutachtens des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg die Ökobilanz von "pro Biotonne" geprüft und für gut befunden.

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Bestellungen
von Biotonnen durch Eigentümer/Hausverwaltungen werden von
der Hotline im Bürgerbüro des Landratsamtes, Bereich Abfallwirtschaft, unter Telefon 0751 / 85-2345
und per E-Mail an buergerbuero-ab@landkreis-ravensburg.de entgegengenommen.


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ist ein Service des Landratsamtes Ravensburg,
Bürgerbüro, Service Abfallwirtschaft. Telefon 0751 / 85-2345,
2018

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